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VOB fordert Veränderungen beim Praxissemester und beim Vorbereitungsdienst

Die VOB hat sich anlässlich ihrer Herbsttagung am 18./19.09.18 mit den o.g. Themen beschäftigt. In diesem Zusammenhang sind folgende Beschlüsse getroffen worden:

  • Die VOB schlägt vor, die Vorbereitungslehrgänge der Mentorinnen und Mentoren für die Betreuung der Studierenden im Praxissemester zukünftig in die Hände der Seminarleiter zu geben und nicht bei den Universitäten zu belassen. Die Universitäten sollen das Praxissemester begleiten, die Seminarleiterinnen/Seminarleiter und die Mentorinnen/Mentoren sollen die Verzahnung des Praxissemesters mit dem zukünftigen Vorbereitungsdienst sicherstellen.
  • Die VOB setzt angesichts des neuen Einstellungstermins für den Vorbereitungsdienst im Oktober ihren Beschluss aus, die SEN BJF aufzufordern, Einstellungen zum Vorbereitungsdienst ausschließlich für den Februar vorzunehmen.
  • Die VOB fordert die SEN BJF nochmals auf, die Zusammensetzung der Staatsexamensnoten neu zu regeln. Diese sollten sich zukünftig nach dem Schlüssel 40% für die Vornote, 20 % für jede Unterrichtsstunde und 10% für jede Modulprüfung berechnen. Außerdem soll auch bei der Bewertung der Stunden zukünftig die Note nach dem arithmetischen Mittel bestimmt werden.
  • Die VOB fordert die SEN BJF auf, bei jeder beabsichtigten Umwandlung eines Vorbereitungsdienstes einer Lehramtsanwärterin/eines Lehramtsanwärters (LAA) in einen berufsbegleitenden Vorbereitungsdienst die betroffene Schule aktiv zu unterstützen. Es muss im Interesse der Lehrkräfteversorgung des Landes Berlin sein, die unbefristete Einstellung dieser LAA gleichwertig zur Einstellung von Laufbahnbewerbern zu definieren.