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Die Hauptversammlung der VOB hat die neue Sprechergruppe gewählt.

Am 20.06.17 fand von 17 bis 19:15 Uhr die Hauptversammlung der VOB statt. Nach dem Bericht des Vorsitzenden zur Tätigkeit der Sprechergruppe in der zurückliegenden  Wahlperiode, dem Kassenbericht, der Entlastung der Schatzmeisterin und der Sprechergruppe wurde der Wahlleiter bestimmt. Als Wahlleiter agierte der Ehrenvorsitzende der VOB, Dr. Jobst Werner. Es wurden für die Wahlperiode 2017 – 2019 gewählt:

Sprecher der VOB:

Oberstudiendirektor Ralf Treptow, Schulleiter des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Pankow

Schatzmeisterin der VOB:

Oberstudiendirektorin Helmke Schulze, Schulleiterin des Dathe-Gymnasiums in Friedrichshain-Kreuzberg

Stellvertreter des Sprechers:

Oberstudiendirektorin Ilona Kowollik, Schulleiterin des Ossietzky-Gymnasiums in Pankow

Oberstudiendirektor Wolfgang Gerhardt, Schulleiter des Albert-Einstein-Gymnasiums in Neukölln

Der alte und neue Sprecher der VOB bedankte unter dem Beifall der Mitgliederversammlung bei Oberstudiendirektorin Claudia Kremer, die nicht mehr für den Vorstand kandidierte.

Anlässlich der Hauptversammlung wurde eine Pressemitteilung herausgegeben, die über die Wahlen und weitere Beschlüsse der Hauptversammlung informiert.

Diese ist hier nachlesbar.

 

Anstehende Veränderungen der Verordnung für die Sekundarstufe I (SEK I-VO) und für die gymnasiale Oberstufe (VO-GO)

Die Senatsbildungsverwaltung plant Neufassungen der SEK I-VO und der VO-GO. Unzweifelhaft sind diese Neufassungen nötig; viel zu lange wurden sie verzögert. Einige der Neuerungen in den beiden Verordnungen werden von der VOB ausdrücklich begrüßt, so z.B. die Möglichkeit, dass die Berliner Schulen nun (durch Beschluss der Gesamtkonferenz der Lehrkräfte) entscheiden können, ob an der jeweiligen Schule den in der Qualifikationsphase zum Abitur Lernenden die Wahlmöglichkeit zwischen der Belegung von zwei oder von drei Leistungsfächern angeboten wird.

Zu den derzeit vorliegenden Neufassungen der SEKI-VO und der VO-GO hat der Sprecher der VOB eine erste Stellungnahme abgegeben (hier nachlesbar). Die Hauptversammlung der VOB wird sich am 20.06.17 auch mit diesem Thema beschäftigen.

 

Das Abitur 2017 hat auch in Berlin begonnen

Auch in Berlin haben die schriftlichen Abiturprüfungen begonnen. Erstmals kommt ein Teil der Aufgaben aus einem länderübergreifenden Pool. Und schon setzt die Kritik ein. Lesen Sie hier, was die TAZ schreibt. Den Vorsitzenden der VOB verwundern kritische Töne zum Abitur 2017 nicht. Diese waren aus seiner Sicht vorausschaubar. Lesen Sie einen Aufsatz des VOB-Vorsitzenden zum Abitur in Deutschland mit einem Vorschlag von sechs Maßnahmen, die in den Bundesländern, in der KMK und im Bund ergriffen werden sollten.

Umgestaltung der Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe

Senatorin Scheeres hat angekündigt, dass das Land Berlin bei der nächsten Novelle des Schulgesetzes die Passagen zur gymnasialen Oberstufe entsprechend der von Berlin unterzeichneten KMK-Vereinbarung umgestalten wird. Dieses Gesetzesvorhaben findet die volle Unterstützung der VOB, denn dann wird auch im Schulgesetz von Berlin (aus der Sicht der VOB: endlich) klar gestellt sein, dass die gymnasiale Oberstufe grundsätzlich drei Schuljahre umfasst. An den ISS in Berlin sind das die Jahrgangsstufen 11 bis 13 und an den Berliner Gymnasien sind es die Jahrgangsstufen 10 bis 12.

Die Senatorin hat auch angekündigt, dass sie eine Arbeitsgruppe zur Ausgestaltung der Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe (Anmerkung: Hierbei handelt es sich um das erste Jahr der dreijährigen Oberstufe, also um die Jahrgangsstufe 10 des Gymnasiums und die Jahrgangsstufe 11 der ISS) einsetzen wird. Diese Ankündigung wird von der VOB ebenfalls sehr begrüßt. Die VOB geht davon aus, dass die Arbeitsgruppe gesprächs- und zieloffen handeln darf und wird. Ein Thema dieser Arbeitsgruppe dürfte auch die zukünftige Gestaltung des MSA in Berlin werden. Die VOB stimmt dabei zu 100% mit der Senatorin überein, dass auch zukünftig der MSA sowohl an den Berliner Sekundarschulen als auch an den Berliner Gymnasien vergeben werden muss.

Unabhängig vom Grundsatz einer Feststellung eines Mittleren Schulabschlusses setzt sich die VOB weiterhin für eine Reform des Weges dorthin ein.

In diesem Zusammenhang ist interessant:

  • Neben der VOB sind sowohl der Landeselternausschuss (LEA) als auch weite Teile der Schulleiterschaft der ISS mit dem derzeitigen Weg zur Vergabe des MSA (und zum Übergang in die dreijährige gymnasiale Oberstufe an den ISS bzw. zum Übergang in das 1. Semester der Qualifikationsphase innerhalb der gymnasialen Oberstufe an den Gymnasien) nicht einverstanden.
  • An den Gymnasien in Berlin sind die Kriterien für eine positive Versetzungsentscheidung von der Klasse 10 in  das 1. Semester der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe bedeutend härter als die für das Erreichen eines bestandenen Prüfungsteils in der derzeitigen Form des MSA in Berlin.
  • Von vielen ISS-Schulleitern werden die Kriterien für den Übergang in die Einführungsphase (Klasse 11 der ISS) als zu weich bezeichnet.
  • In keinem anderen Bundesland nehmen alle Gymnasiasten an Prüfungen zum MSA mit dem Ziel teil, dass deren Bestehen einen Übergang in die SEK II mitregelt. Die meisten Bundesländer entscheiden allein auf der Grundlage der Versetzungsentscheidung an den Gymnasien die Vergabe des MSA. Das Vorgehen in Bremen zur Vergabe des MSA für Gymnasiasten hat dabei viele Parallelen zum Vorschlag der VOB für eine Reform des MSA in Berlin.
  • Die VOB setzt sich dafür ein, das Niveau aller zentralen Prüfungen zu erhöhen. Zu dem Thema des Anspruches bei zentralen Prüfungen erschien am heutigen Tag ein interessanter Artikel im Tagesspiegel.
  • Nach Auffassung der VOB sollten zentrale Abschlussprüfungen in der Jahrgangsstufe 10 zu einem echten Wertmaßstab für diejenigen Schülerinnen und Schüler entwickelt werden, die am Ende der Schulbesuchspflicht die Berliner Schule verlassen. Für die an den Berliner Gymnasien in der Jahrgangsstufe 10 lernenden Schülerinnen und Schüler müssen (noch im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe 10) klare Prognoseinstrumente eingeführt werden, die eine belastbare Prognose für einen möglichen Erfolg in der Qualifikationsphase ermöglichen. Schülerinnen und Schüler, die dabei keine positive Prognose  erhalten, sollten zur Teilnahme an neugestalteten zentralen Prüfungen verpflichtet werden. Eine Teilnahme sollte auch den Gymnasiasten ermöglicht werden, deren Erziehungsberechtigte das wünschen.

 

Veranstaltung zum 25-jährigen Bestehen

Am Abend des 20.03.2017 erinnerte die VOB an ihre Gründung vor 25 Jahren und an das Wirken der VOB seither.

Die Moderatorin des Abends, OStD’n Schulze, Schatzmeisterin der VOB, stellte ihre Moderation unter das Motto „Silberhochzeit zwischen der Berliner Bildungspolitik und der VOB“.

Grußworte bei der musikalisch von drei Schülergruppen des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums umrahmten Veranstaltung sprachen die Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, und der Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz, Dieter Brückner aus Bayern. Die Bundesdirektorenkonferenz (BDK) ist der Dachverband der VOB. Alle Mitglieder der BDK waren angesichts dessen, dass die BDK vom 19.-21.03.17 in Berlin tagte und die VOB in der BDK seit 25 Jahren eine besondere Wertschätzung erfährt, bei der Veranstaltung zum 25-jährigen Bestehens der VOB am 20.03.17 anwesend.

In drei Erinnerungsrunden (Senator a.D. Jürgen Klemann mit dem Ehrenvorsitzenden der VOB, Dr. Jobst Werner & Senator a.D. Klaus Böger mit dem Ehrenvorsitzenden der VOB, Harald Mier & Senator a.D. Prof. Dr. Jürgen E. Zöllner mit dem Vorsitzenden der VOB, Ralf Treptow) wurde über die Entwicklungen in der Berliner Schulpolitik und die Partnerschaft zwischen der Schulpolitik und der VOB in dem letzten Vierteljahrhundert reflektiert.

Bilder von der Veranstaltung am 20.03.17 finden sich im Slider der Startseite dieser Website wieder.

Das Grußwort des Vorsitzenden der BDK kann hier nachgelesen werden.

Die Berliner Tageszeitungen berichteten über das Ereignis. Hier der Bericht der Berliner Zeitung, hier der Bericht des Tagesspiegels und schließlich hier der Bericht der Berliner Morgenpost.

Glückwünsche der bildungspolitischen Sprecherinnen der Koalitionsfraktionen zum Verbandsjubiläum der VOB

Am Vortag der Veranstaltung „25 Jahre VOB“ hat Frau Dr. Lasic, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, der VOB „die gemeinsamen Glückwünsche der bildungspolitischen Sprecherinnen der Koalitionsfraktionen“ per Mail übermittelt.

Auch im Namen von Frau Burkert-Eulitz (Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen) und von Frau Kittler (Bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE) wurde in der Anlage zu der Glückwunschmail ein Schreiben an die VOB versandt. Die drei Politikerinnen verwiesen darauf, dass sie am 20.03.17 selbst nicht anwesend sein können und sich auch „zukünftig auf den Austausch“ freuen. Sie wünschten der VOB per Mail eine schöne Feier.

Den Wortlaut des Schreibens der drei Politikerinnen finden Sie hier.

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