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Der neue Koalitionsvertrag von „R2G“ und was die VOB dazu sagt

Nächste Woche steht die Wahl des Regierenden Bürgermeisters und die Ernennung der Senatorinnen und Senatoren für die erste Berliner Landesregierung aus den drei Parteien SPD, DIE LINKEN und Bündnis 90 / Die Grünen an.

Diese Koalition, die von Medienvertretern mit „R2G“ abgekürzt wird, hat sich auf einen Koalitionsvertrag geeinigt, der derzeit kurz vor der Annahme steht.

Lesen Sie hier, was die VOB zu den für unseren Verband relevanten Abschnitten dieses Vertrages zu sagen hat.

Wird Berlin in den nächsten Jahren die erforderlichen Lehrkräfte finden?

Die Personalsituation an den Berliner Schulen ist angespannt.

An vielen Schulen besteht Sorge, dass zum Beginn des nächsten Schuljahres nicht genügend Lehrkräfte an Bord sein werden und dass sich in den Folgejahren dieses Problem ausweiten wird.

Die Berliner Bildungsverwaltung hat in den letzten Jahren viele Ideen entwickelt, Lehrkräfte für Berlin zu gewinnen. Das wird von der VOB ausdrücklich anerkannt und unterstützt.

Dazu gehören:

  • Rechtzeitig erteilte Einstellungsgarantien für die in Mangelfächern kurz vor dem Abschluss des Staatsexamens stehenden Lehramtsanwärter
  • Einstellungsvorschläge aus den Schulen werden nicht mehr abgeblockt, sondern i.d.R. umgesetzt – ohne erst durch aufwendige Prüfverfahren die Gefahr einzugehen, dass die zur Einstellung vorgeschlagene Lehrkraft nicht mehr zur Verfügung steht, wenn das Prüfverfahren abgeschlossen ist.
  • Angebote an für die weiterführenden Schulen ausgebildete Lehrkräfte, die an diesen nicht benötigt werden, für eine Einstellung an Berliner Grundschulen
  • Werbung, um Quereinsteiger insbesondere in den Mangelfächern für eine Bewerbung für den Berliner Schuldienst zu begeistern
  • Werbung für freiwillige Umsetzungen von Lehrkräften weiterführender Schulen an Berliner Grundschulen
  • Werbung für den Berliner Schuldienst in anderen Bundesländern und im europäischen Ausland
  • Reaktivierung der „Lehrer unterer Klassen (LuKs) aus der ehemaligen DDR“, denen man bisher Erzieherstellen aber keine Stelle als Lehrkraft angeboten hat, für die Berliner Grundschulen Ich habe erstmals in 25 Jahren der Tätigkeit als Schulleiter bei der Verteilung der Lehramtsanwärter (LAA), die nun ein Einstellungsangebot erhalten haben, bemerkt, dass 2016 selbst LAA mit „Allweltskombinationen“ nicht mehr im Überhang zur Verfügung stehen.

Doch das alles reicht nicht aus. Folgendes Beispiel belegt diese nüchternde Einschätzung: Vor einigen Wochen hat die Berliner Bildungsverwaltung rund 880 Bewerbern eine Angebot für einen Vorbereitungsdienst an weiterführenden Schulen übersandt. Aus diesem Kreis sind jetzt nur rund 650 LAA verteilt worden. Das gibt einen Hinweis auf die angebliche Attraktivität Berlins. Diese reicht offensichtlich noch nicht einmal mehr aus, um die Absolventen der Universitäten zur einer Aufnahme eines Vorbereitungsdienstes in Berlin zu bewegen – und das, obwohl weitestgehend eine Garantie zur Möglichkeit eines sofortigen Beginns eines Vorbereitungsdienstes allen Bewerbern signalisiert wird. Zu befürchten ist, dass noch nicht einmal die 650 verteilten LAA am Schuljahresbeginn in Berlin ihren Vorbereitsungsdienst aufnehmen werden. Damit bildet Berlin dann unter dem eigenen Bedarf aus.

Es waren in der jetzigen Einstellungsrunde übrigens unter den 880 angeschriebenen Bewerbern nur rund 2% mit der Fakultas Ch und nur rund 3% mit der Fakultas Ph, in absoluten Zahlen etwas mehr als 50 mit Chemie oder Physik als Fach. Falls in Berlin in einem halben Jahr wieder die gleiche Einstellungssituation bei den Einstellungen für den Vorbereitungsdienst bestehen sollte und wenn es Berlin schaffen würde, wirklich jeden der im Sommer 2016 und zum Februar 2017 eingestellten Lehramtsanwärter mit Physik oder mit Chemie am Ende des Vorbereitungsdienstes auch in Berlin zu halten (was sicher nicht geschehen wird), dann könnten bei Verwirklichung dieser vielen positiven Annahmen zum Schuljahr 18/19 rund 100 Lehrkräfte mit Ph oder mit Ch, die in Berlin ausgebildet worden sind, eingestellt werden. Der Bedarf, das zeigt eines VOB-interne Prognose von 2011, ist aber ein Vielfaches von diesen 100.

Wenn die Berliner Landespolitik nicht endlich die Realitäten anerkennt und grundsätzlich andere Entscheidungen trifft, dann wird in Berlin in wenigen Jahren ein nicht mehr zu bewältigender Notstand an ausgebildeten Lehrkräften bestehen. „Die Zeit“ berichtet am Wochenende davon, dass Berlin bis 2023 rund 16.000 neue Lehrkräfte benötigt. Wenn Berlin nicht umsteuert und neue Wege entdeckt und alte Wege reaktiviert, um attraktiv zu werden, dann wird, so die Prognose der VOB, dieses Ziel nicht erreichbar sein. Wenn Berlin nicht bald akzeptiert, dass es einen Wettstreit der Bundesländer um den Lehrernachwuchs gibt, dann ist bald „Ende mit Gelände“. Die Teiche, in die Berlin in den letzten Jahren Netze geschmissen hat, um Lehrkräfte zu gewinnen, sind bald leergefischt. Da kann auch eine noch so erfindungsreiche  Schulverwaltung keinen „reichen Fang“ mehr organisieren. Die Berliner Landespolitik ist gefragt! Es gilt Realitäten anzuerkennen, dabei nicht dogmatischen Entscheidungen eines gewesenen Regierenden Bürgermeisters anzuhängen und „weitere Teiche“  zu entdecken.

Die VOB schlägt vor:

  1. Rückkehr zur Verbeamtung mindestens für alle Bewerber mit Mangelfächern, auch rückwirkend!
  2. Hochschulverträge so ändern, dass eine Steuerung der Studiengänge bei Lehramtsstudierenden erfolgt! Die Kapazitäten der Universitäten müssen sich nach den Bedarfen richten!
  3. Sonderzahlungen für Lehramtsanwärter, die sich vorab für die Zeit nach dem Staatsexamen für mindestens fünf Jahre an das Berliner Schulwesen binden!
  4. Festsetzung von Maßnahmen zur Qualifikation von Menschen, die sich ohne die Absolvierung eines Lehramtsstudiums entschieden haben, für das Berliner Schulwesen an den Berliner Schulen arbeiten zu wollen!
  5. Regelmäßige Veröffentlichung von Zahlen, die den Bedarf an Lehrkräften in den Mangelfächern für einen Fünf- und einen Zehnjahreszeitraum dokumentieren, und jährliche Veröffentlichung der Zahlen, wie viele Lehramtsstudierende an den Berliner Universitäten in diesen Fächern in das Masterstudium eintreten
  6. Stipendien für besonders geeignete Berliner Abiturienten, die in Berlin ein Lehramtsstudium insbesondere in den MINT-Fächern aufnehmen wollen und sich nach Abschluss des Lehramtsstudiums zu einem Vorbereitungsdienst in Berlin verpflichten
  7. Möglichkeit einer unkomplizierten Umwandlung eines Vorbereitungsdienstes in einen berufbegleitenden Vorbereitungsdienst, wenn der Lehramtsanwärter und die ausbildende Schule dieses wünschen

Die BDK, der Dachverband der VOB, hielt ihre Frühjahrstagung in Leipzig ab

Vom 24.-27.02.16 tagte die Bundesdirektorenkonferenz (BDK) in Leipzig. Den einführenden Vortrag zum Tagungsthema „Situation der Schulleitungen an den Gymnasien in den Bundesländern“ hielt der Stellvertretende Vorsitzende der BDK, Oberstudiendirektor Ralf Treptow aus Berlin, mit einer Präsentation der Umfrageergebnisse zum Thema innerhalb der BDK .
Die Leipziger Erklärung zum Tagungsthema wird der Vorstand der VOB bei einer der nächsten Sitzungen auf die konkrete Berliner Situation zuschneiden und anschließend den so entstandenen Entwurf der nächsten Mitgliederversammlung der VOB zur Abstimmung vorlegen.
Außerdem hat sich die BDK in Leipzig mit der schulischen Integration junger Menschen aus Flüchtlingsregionen in den Bundesländern beschäftigt und folgende Erklärung verabschiedet.

Hamburg vs. Berlin 3:0

Wer glaubt, die Titelzeile weise auf ein Fussballergebnis hin, der täuscht. Es geht um weit mehr als um die belangloseste Nebensache der Welt. Es geht um die Voraussetzungen, die für die Schulen in den beiden Metropolen Deutschlands derzeit bestehen und die, die bis 2025 geschaffen werden (sollen).

Wie bei einem Fußballspiel schauen wir uns jetzt die Details an:

Am 12.01.16 weilte der Vorsitzende der VOB mit einer Berliner Delegation unter der Leitung des Bildungsstaatsekretärs, Mark Rackles, in Hamburg. Hamburg hat vor rund vier Jahren den HSB (Hamburger Schulbau), eine städtische Gesellschaft, gegründet. Diese managet die komplette Gebäudeverwaltung, notwendige Sanierungen und Schulerweiterungen und den kompletten Schulneubau in der nördlichsten Metropole Deutschlands mit rund 1,72 Millionen Einwohnern. Der HSB hat in allen neun Regionen der Hansestadt kompetente Mitarbeiter, so dass alle Entscheidungen regional- und standortbezogen getroffen werden. Der HSB ist also einerseits eine zentrale Gesellschaft und andererseits eine regionale Behörde „vor Ort“.

Berücksichtigt werden muss, mit welchen Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung in den nächsten Jahren in Hamburg bzw. Berlin gerchnet wird: 1,9 bzw. 4 Millionen Einwohner (Faktor: 2,1 im Verhältnis Berlin zu Hamburg).

Vom Faktor nun zu den „Torerfolgen“ im Wettstreit der Metropolen:

1:0 für Hamburg: Der HSB hat in den zurückliegenden Jahren für jede Hamburger Schule und für jedes einzelne Schulgebäude nicht nur eine Bestandsaufnahme vollzogen, sondern für jede Schule gemeinsam mit dieser festgelegt, in welchem der Jahre bis 2025 die Schule mit welchen Maßnahmen (Sanierung, Erweiterung, Neubau) rechnen kann. Es gibt eine Verbindlichkeit dieses Zeitplanes, der in den ersten vier Jahren vollständig eingehalten wurde und der als Zielstellung hat, alle kritikwürdigen Zustände an den Hamburger Schulen bis 2025 vollständig abzubauen und die Schulen bezüglich ihrer Gebäude und Außenflächen bedarfs- und zukunftsgerecht aufzustellen.

2:0 für Hamburg: Der HSB hat seit seiner Existenz bisher von der Stadt 300 Millionen Euro jährlich zur Erfüllung der Aufgaben zur Verfügung gestellt bekommen (Anmerkung: Überdies kann der HSB jährlich immer dann, wenn es zusätzlichen Finanzierungsbedarf für die laufende Projekte gibt, Kredite bis zu 250 Millionen aufnehmen. Diese müssen dann natürlich mit Zinsen zurückgezahlt werden.) Die Höhe dieser jährlich 300 Millionen Euro soll sich auch bis 2025 nicht verändern (Für Fußballer, die nicht rechnen können: 300 x 2,1=630). Kumuliert man die Hamburger 300 Millionen pro Jahr auf 14 Jahre, so ergeben sich 4,2 Milliarden Euro, die Hamburg bis 2025 nur für die Schulen der Stadt zur Verfügung stellen wird. Für Berlin ergäben sich bei einem Faktor von 2,1 insgesamt rund 8,8 Milliarden ausschließlich für Berlins Schulen innerhalb von 14 Jahren, wann auch immer diese zukunftsfrohen Jahre für Berlins Schulen starten würden…

3:0 für Hamburg: Der HSB hat eine personelle Ausstattung, die am letzten Freitag mit rund 400 Vollzeitstellen nur für die Schulsanierungen, die Schulerweiterungen und den Schulneubau angegeben wurde (400×2,1=840). Nicht berücksichtigt bei diesen 400 Stellen sind die Schulhausmeister und deren Mitarbeiter. An großen Hamburger Schulen (über 1000 Schüler) hat ein Hausmeister bis zu drei Mitarbeiter, die den täglichen Betrieb von der Schulöffnung bis zum Abschließen der Schule am Abend absichern. 840 Stellen in Berlin wären aufgeteilt auf 12 Bezirke im Durchschnitt 70 Vollzeitstellen pro Bezirk, die sich nur um den Zustand der Schulgebäude, Sporthallen und Außenflächen bezüglich notwendiger Baumaßnahmen kümmern. Berlin ist meilenweit davon entfernt, eine vergleichbare Personalsituation in den Bezirken zu haben.

Die VOB fordert nach der Analyse der Hamburg-Berlin-Situation:

  1. Nicht die Betrachtung der Berliner Strukturen bezüglich der Verantwortung für die Schulgebäude darf im Mittelpunkt der derzeitigen und kommenden Diskussionen (in dem ewigen Kompetenzgerangel zwischen den Bezirken und dem Land) stehen, sondern im Mittelpunkt müssen stehen: das Budget für die Schulsanierungen, Schulerweiterungen und Schulneubauten und der Umfang der personellen Voraussetzungen. Beides sind Landesaufgaben!
  2. Berlin muss einen Masterplan für Berlins Schulbauten und Schulstandorte entwickeln.
  3. Berlin muss deutlich mehr Finanzen für Berlins Schulen zur Verfügung stellen und Berlin muss es wenigstens versuchen, in die Nähe dessen zu kommen, was Hamburg hier finanziell schon leistet und zukünftig weiterhin leisten möchte.
  4. Berlin muss dafür Sorge tragen, dass die bezirklichen Facility-Management-Center für alle schulischen Fragen personell bedarfsgerecht ausgestattet werden.
  5. Berlin muss dafür Sorge tragen, dass die Vorgehensweisen bei der Umsetzung eines Masterplans in den Bezirken vergleichbar sind und dennoch individuelle und standortbezogene Lösungen möglich sind.
  6. Berlin muss dafür Sorge tragen, dass die Schulen endlich bedarfsgerecht mit Hausmeistern und Mitarbeitern der Hausmeister ausgestattet werden. Jede Schule muss von der Öffnung bis zur Schließung entweder durch den Hausmeister oder durch einen von dessen Mitarbeitern besetzt sein.

Berlin braucht die Umsetzung dieser sieben Maßnahmen, um irgendwann die Chance auf ein 3:3 im Vergleich zu Hamburg zu haben. Der neue Senat ist ab Herbst 2016 gefordert und der alte sollte wenigstens noch vernünftige Ansätze liefern. Die Zeit von „Sparen bis es quietscht“ hat Berlins Schulen bezüglich ihrer Gebäude, deren Zustand und Verwaltung an den Rand des Vertretbaren manövriert.

Ralf Treptow, Vorsitzender der VOB,

Berlin, den 14.02.2016

Hier ein Link zu den Hintergründen zur HSB. Der Tagesspiegel berichtet am 08.01.16.

 

 

Berlins LEA erneuert seine Unterstützung zur Position der VOB bezüglich des MSA an den Gymnasien in der Stadt

Der Landeselternausschuss (LEA) hat beschlossen, eine Reform des MSA an den Berliner Gymnasien zu fordern.

Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung des LEA dazu.

Damit erneuert der LEA seinen Beschluss in gleicher Sache von vor einigen Jahren mit vielen neuen und sehr zutreffenden Argumenten. Der LEA betont ausdrücklich, dass schon sehr lange Vorschläge der Gymnasialdirektoren zur möglichen Richtung und zu den möglichen Zielen einer dringend notwendigen Reform auf dem Tisch liegen (und meint die zahlreichen Vorschläge der VOB dazu).

Die zuständige Senatorin hatte allerdings bereits kurz nach ihrem Amtsantritt verlauten lassen, dass es mit ihr keine Reform des MSA in Berlin bis zum Ende der Legislatur geben werde. Nun stehen die Positionen des LEA und der VOB auf der einen und die Position der Senatorin auf der anderen Seite der Medaille „MSA“.

Vor-Ort-Sicherung des Betriebs und Antrag im Abgeordnetenhaus zur Abschaffung des Probejahres an den Gymnasien

Nach einem Brief vom Dezember 2013 an alle Bezirksbürgermeister und den (damaligen) Regierenden Bürgermeister hat sich die VOB im Januar 2016 mit einem erneuerten Brief nun an den Regierenden Bürgermeister und die schulpolitischen Sprecher der im Abgeordnetenhaus von Berlin vertretenden Fraktionen gewandt. Thema: Vor-Ort-Sicherung des täglichen Ablaufs an den Berliner Gymnasien.

Außerdem hat der Ehrenvorsitzende der VOB zu einem Antrag der LINKEN im Abgeordnetenhaus, das Probejahr an den Gymnasien abzuschaffen, im Schulausschuss des AGH, in dem er auf Einladung der CDU-Fraktion als Experte angehört wurde, folgende Stellungnahme abgegeben.

Der Brief, der Antrag und die Stellungnahme sind per Link zu erreichen.

Mitgliederversammlung der VOB

Am 04.11.15 fand eine Mitgliederversammlung der VOB am Dathe-Gymnasium in Friedrichshain-Kreuzberg von 17 bis 19:30 Uhr statt.

Im ersten Teil der Mitgliederversammlung gab es einen ca. einstündigen Gedankenaustausch mit dem (neuen) Abteilungsleiter der Grundsatzabteilung der für die Schule zuständigen Senatsverwaltung, Thomas Duveneck. Dieser bezeichnete die VOB als „kritischen Freund“ der Zentrale der Bildungsverwaltung.

Nach der Pause gab es einen ebenso intensiven und ca. einstündigen Meinungsaustausch mit dem Justizsenator, Thomas Heilmann, der als Stellvertretender Landesvorsitzender seiner Partei eine wichtige Rolle bei der Formulierung der Ziele seiner Partei für die bevorstehende Wahl zum Berliner Abgeordenetenhaus, gerade auch mit Bezug auf das Thema „Bildung in Berlin“, einnehmen wird. Die Mitglieder bekräftigten Herrn Heilmann u.a. darin, dass es sinnvoll ist, wenn sich politische Parteien für eine verstärkte Implementierung eines achtjährigen gymnasialen Bildungsganges (G8) auch in Berlin einsetzen würden. Sie verwiesen auf die Sonderrolle, die derzeit noch immer Berlin und Brandenburg in dieser Frage einnehmen. Vorgeschlagen wurde, dass es allen Berliner Gymnasien obliegen soll, wie viele Züge der an dem jeweiligen Gymnasium möglichen Züge ab 5 bzw. ab 7 starten sollen.

Erste Sitzung der neuen Sprechergruppe

Am 07.10.15 fand die erste Sitzung der neuen Sprechergruppe statt. Sie dauerte 110 Minuten. Es wurde beschlossen, dass sich die VOB per Mail an das Büro der Senatorin mit der Bitte um einen Antrittsbesuch der neuen Sprechergruppe bei der Senatorin, mit einer Mail an Frau Schöneburg mit Hinweisen zur Sitzungskultur bei Dienstberatungen der Sen BJW mit den Schulleiterinnen und Schulleitern und mit einer Mail an die schulpolitischen Sprecher der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, der CDU, die LINKEN und der SPD wendet, um eine Mitgliederversammlung der VOB im Juni 2016 vorzubereiten.

Die Mitglieder der VOB werden über Einzelheiten der Sitzung der Sprechergruppe per Rundmail am 08.10.15 informiert.

Am 09.10.15 wurde das vorläufige Programm zur Herbsttagung 2016 der VOB in Lübbenau per Mail an die Mitglieder der VOB verschickt. Unter VERBANDSINTERNES kann dieses eingesehen werden.

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